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Die Themen der letzten Jahre

Du bist mein.

Verliebte sagen es zu einander, Eltern zu ihren Kindern, und sogar Gott zu uns. Aber was heißt das eigentlich? Besitze ich den anderen? Besitzt Gott mich? Oder geht es mehr um Beziehung als darum, die anderen zu besitzen?

Du bist mein Schatz

Viele Dinge besitze ich. Aber bei manchen merke ich: Vielleicht besitze ich die gar nicht. Vielleicht besitzen sie mich – wie bei Gollum und dem Ring.

Du bist mein Kind

Ich bin das Kind meiner Eltern – das ist so. Und ich bin auch Gottes Kind. Aber doch ganz anders. Aber was, wenn ich gar nicht mehr Kind sein will? Sondern erwachsen werden?

Du bist mein Gott

Gott kann ich nicht besitzen. Aber ich kann Beziehung zu ihm haben. Oder hat nicht eigentlich er die Beziehung zu mir? Bin ich nicht in dieser Beziehung aufgehoben?

Friede, Freude, Eierkuchen

Mit der Jahreslosung 2019 aus Psalm 34,15 werden wir ermutigt: „Suche Frieden und jage ihm nach“. Frieden ist also nicht selbstverständlich. Ich muss ihn suchen, ihm sogar nachjagen. Sich um Frieden zu bemühen ist etwas sehr aktives. Das fällt mir also nicht einfach so in den Schoß. Das Ringen um passende Lösungen gehört dazu.


Friede, Freude, Eierkuchen

In diesen Wochen gehen viele Schüler auf die Straße und demonstrieren. Viele zum ersten Mal in ihrem Leben. Weil der Zustand der Schöpfung bzw. der Zerstörung der Schöpfung ihnen Angst macht. Ist unsere westliche Lebensweise, die wir alle so genießen, friedvoll mit der Schöpfung in Einklang zu bringen?

royal faith – Glaube, der uns adelt

Alle Geschöpfe haben wir unseren Wert von Gott her. Wir müssen uns nicht selbst wertvoll machen, uns nicht optimieren. Denn Gott liebt seine Geschöpfe und nimmt sie an. Der Glaube an Jesus Christus aber adelt uns. Durch den Glauben sind wir nicht wertvoller oder besser als andere Menschen. Ganz sicher nicht. Aber wir sind besser dran! Denn Gottes guter Geist wird uns geschenkt. Er lässt uns glauben und hilft uns, im Sinne Jesu zu leben.

royal faith – Glaube, der uns adelt

Als „königliche Priesterschaft“ werden wir in der Bibel bezeichnet. Was uns adelt, behalten wir nicht für uns selbst. Wir geben es weiter, damit auch andere durch den Glauben geadelt werden. Der Glaube ist ja nicht unser „Besitz“. Wir teilen ihn, erzählen unseren Freunden davon, leben den Glauben vor. Und sind gerne auch mit anderen Religionen im Gespräch.

Weiter Glauben

Nach der Konfirmation geht es weiter mit dem Glauben. Aber wie? Plötzlich sind ganz andere Themen dran, die dich beschäftigen. Die Schule wird wichtiger; Freundschaften und Beziehungen sortieren sich neu; der Körper und die Sexualität entwickelt sich; das Verhältnis zu den Eltern verändert sich; der eigene Standort im Leben wird gesucht; die Ausbildungs- und Berufswahl kommt in den Blick … und auch dein Glaube entwickelt sich hoffentlich (!) weiter. Fragen und Zweifel stellen sich zwangsläufig ein und wollen bearbeitet werden. Weiter Glauben – wie kann das gehen?

Weiter Glauben

Evangelisch-Lutherischer Glaube, orientiert an der Bibel und an den Bekenntnissen der Kirche, hat ein stabiles Fundament. Auf diesem Fundament kann dein Glaube wachsen. Nun leben wir in einer Gesellschaft, die ausdrücklich multi-religiös ist. Was heißt das für unseren Glauben? Können wir von anderen Religionen und Glaubensrichtungen auch lernen? Mit anderen Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen, kann den eigenen Horizont weiten. – Kann unser Glaube auch in dieser Hinsicht „weiter“ werden?

wertvoll – noch in Bearbeitung

Diamanten. Edelsteine von unschätzbarem Wert. Entstanden bei hohen Temperaturen und unter unvorstellbarem Druck. Verborgen in der Erde, mühsam zu bergen.

Durchsichtig können sie sein, von tiefer Klarheit. Hat sich der Diamant mit anderen Mineralien verbunden, glänzt er in unterschiedlichsten und schönsten Farben.

Diamanten sind zunächst einmal Rohlinge. Erst durch die Bearbeitung, durch den richtigen Schliff erschließt sich ihre ganze Schönheit. Erst in der Betrachtung gibt er seine Geheimnisse preis.

wertvoll – noch in Bearbeitung

Mein Leben ist wie ein Diamant. Vieles ist mir heilig und wertvoll: meine Zeit, Familie und Freunde, Feiern und Ausbildung, die Schöpfung, meine Kirche … Vieles ist in meinem Leben aber noch ganz unfertig und in Bearbeitung. Von welchen Werten lasse ich mich bestimmen? Welche Werte stellen meine Art zu leben sogar in Frage? Welche Werte stelle ich selbst in Frage?